Hauptplatinen

Die 8 besten Micro-ATX- und Mini-ITX-Motherboards

GIGABYTE H55N-USB3: Erstaunlich gutes H55-Board. Ein High-End-Performer in einem winzigen Paket

In der Praxis weichen nur wenige microATX-Boards vom größeren Format ab, was sie effektiv zu einem ATX-Board macht, bei dem der am weitesten vom CPU-Sockel entfernte Abschnitt abgeschnitten ist. Wenn Sie mit normalen ATX-Boards vertraut sind, wissen Sie, dass der amputierte Bereich normalerweise Erweiterungssteckplätze in Form von PCI- und PCI-Express-Ports beherbergt. Normalerweise bieten microATX-Boards daher weniger Flexibilität, wenn es um die Versorgung von Add-In-Boards geht.



Zwangsläufig wird es weniger PCI- und PCI-Express-Steckplätze geben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie die Leistung beeinträchtigen müssen. Jedes anständige microATX-Board verfügt über mindestens einen 16-Lane-PCI-Express-Grafikanschluss und einen vollwertigen Desktop-CPU-Sockel. Einige, wie Asus Rampage III Gene, verfügen über ein Paar 16-Lane-Ports, die leistungsstarke Multi-GPU-Grafiklösungen ermöglichen.

An anderer Stelle müssen Sie mit einem microATX-Board nur wenige oder gar keine Kompromisse eingehen. Es gibt absolut keinen Grund, warum es nicht über eine anständige Chipsatzkühlung, viele USB-Header und SATA-Anschlüsse sowie ein Pukka-BIOS-Menü mit allen Übertaktungsoptionen verfügen sollte.

Ebenso sollte ein gut designter microATX-Mobo rund um den CPU-Sockel ausreichend Platz für den Einbau eines Hochleistungs-Kühlkits haben und außerdem mindestens zwei DIMM-Steckplätze pro Kanal für den Systemspeicher bereitstellen. Mit anderen Worten, wie ein Standard-ATX-Board.

Über den Mini-ITX-Standard kann man das allerdings nicht sagen. Manchmal einfach als ITX bekannt, ist die Definition klarer als bei microATX mit festen Abmessungen von 170 mm x 170 mm. Das ist, falls Sie es nicht schon gemerkt haben, für ein Desktop-Motherboard lächerlich klein und bedeutet, dass einige Funktionen deswegen unweigerlich zu kurz kommen.

Offensichtlich sind die Systemerweiterungsoptionen mit Mini-ITX-Boards ein bisschen langweilig. Normalerweise ist ein einzelner PCI-Express-16-Lane-Steckplatz Ihr Los. Für weitere PCI-Express- oder PCI-Ports ist einfach kein Platz.

Ein weiterer Bereich, in dem begrenzter Platz für Knappheit sorgt, sind die DIMM-Steckplätze. Einer pro Kanal ist das Maximum, was es schwieriger machen kann, Upgrades zu implementieren oder den alten Speicher, den Sie herumliegen, optimal zu nutzen. Andere Features, die im Vergleich zu größeren Boards typischerweise den Kürzeren ziehen, sind SATA-Ports und USB-Header. Sie werden einige haben, nur nicht so viele, wie Sie es gewohnt sind.

Dann gibt es das BIOS-Menü. Mini-ITX-Boards zielen oft auf den Embedded- oder Industriemarkt ab. Denken Sie an Informationskioske, Werkssteuergeräte und dergleichen. Mit anderen Worten, Anwendungen, bei denen das Hochdrehen der Taktrate oder der Betrieb ultraschneller RAID-Arrays eine hohe Priorität haben. Übertaktung und andere Feinabstimmungsmöglichkeiten können daher übersehen werden.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass Mini-ITX-Boards normalerweise keine speziellen Komponenten erfordern. Bis auf wenige Ausnahmen sind Standardspeicher, Grafikkarten und CPUs in der Regel voll kompatibel.

Was Sie jedoch wahrscheinlich nicht anschrauben können, ist ein Hochleistungskühler für die CPU. Zumindest wird man nicht gleichzeitig einen fetten Kühler und eine bullige Grafikkarte unterbringen können. Da der Platz knapp ist, befindet sich der CPU-Sockel auf Mini-ITX-Boards oft zu nahe am PCI-Express-Grafikanschluss, um sowohl eine separate Grafikkarte als auch einen großen Aftermarket-Kühlkörper für die CPU zuzulassen.

Ein letzter Bereich, in dem Mini-ITX-Boards manchmal im Namen des Platzes sparen, ist der Sound: Vollständige 6.1-plus-Konnektivität ist möglicherweise nicht vorhanden. Das heißt, wenn Sie es mit Sound wirklich ernst meinen, werden Sie es vorziehen, die S/PDIF-Schnittstelle zu verwenden, die einige Motherboards bieten.

  • 1
  • 2
  • 3

Aktuelle Seite: Wunderbare Mini-Mobos: Übersicht

Nächste Seite Wunderbare Mini-Mobos: Chipsätze und Sockel

Mitwirkender

Technik und Autos. Zunehmend sollen sich die beiden treffen. Was praktisch ist, denn Jeremy ( Twitter ) ist von beiden abhängig. Als langjähriger Technikjournalist, ehemaliger Redakteur des iCar-Magazins und amtierender Auto-Guru des T3-Magazins geht Jeremy davon aus, dass die In-Car-Technologie bald thermonuklear werden wird. Nein, keine explodierenden Autos. Das wäre albern. Und gefährlich. Sondern eher eine explosive Zeit beispielloser Innovation. Genießen Sie die Fahrt.

Weitere Neuigkeiten zu Motherboards anzeigen