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Canon EOS M50 Mark II kommt endlich weltweit in den Handel, aber es ist keine richtige Fortsetzung

(Bildnachweis: Canon)

Das Ende von EOS M?

Diese äußerst enttäuschende Fortsetzung einer der beliebtesten Kameras von Canon hat verständlicherweise zu Spekulationen geführt, dass der Kamerariese langsam von seiner EOS M-Serie abweicht, die andere Halterungen als sein neueres RF-System hat.



Es besteht kein Zweifel, dass die Vollformat-Serie der Canon EOS R jetzt ihr Hauptaugenmerk liegt. Smartphones haben den Verkauf von reisefreundlichen Mittelklasse-Kameras wie der ursprünglichen EOS M50 gefressen, daher ist dies sicherlich sinnvoll.

Aber die große Frage für Fans des EOS M-Systems und diejenigen, die Canons neueste Prozessoren und den Autofokus in günstigeren Gehäusen sehen möchten, ist, ob Canon das EOS M-System möglicherweise noch parallel zu seiner Flaggschiff-EOS R-Serie am Laufen halten kann – oder vielleicht sogar als Video-First-Serie neu erfinden.

Die Art und Weise, wie Canon die EOS M50 Mark II bewirbt – als erschwingliches Tool für Instagram-, YouTube-, Twitch- und TikTok-Ersteller – deutet darauf hin, dass es sich mit dieser sehr kleinen Aktualisierung einer bestehenden EOS M-Kamera sicherlich in diesem Bereich versucht.

Aber die EOS M50 Mark II ist eindeutig ein Sprungbrett. Einige neuere Gerüchte deuten darauf hin, dass Canons nächster Schritt für die EOS M eine radikalere Neuerfindung sein wird, mit einem Wechsel zu einem Design im Pistolengriffstil (oben). Während andere Gerüchte stattdessen auf eine RF-Kamera mit einem APS-C-Sensor hindeuteten, möglicherweise Canon EOS R7 genannt, die mit ziemlicher Sicherheit den Vorhang für die EOS M-Serie fallen würde.

Es wird interessant sein zu sehen, welchen Weg Canon als nächstes einschlägt, aber die EOS M50 Mark II ist eher ein Platzhalter als eine Eintrittskarte in aufregendes Neuland für die EOS M-Serie.

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Mark ist Kamera-Redakteur bei ArmenianReporter. Mark hat lächerliche 17 Jahre im Tech-Journalismus gearbeitet und versucht nun, den Weltrekord für die Anzahl der von einer Person gehorten Kamerataschen zu brechen. Zuvor war er Kamera-Redakteur bei Trusted Reviews, stellvertretender Redakteur bei Stuff.tv sowie Feature-Redakteur und Review-Redakteur beim Stuff-Magazin. Als Freiberufler hat er zu Titeln wie The Sunday Times, FourFourTwo und Arena beigetragen. Und in einem früheren Leben gewann er auch den Young Sportswriter of the Year des Daily Telegraph. Aber das war, bevor er die seltsame Freude entdeckte, um 4 Uhr morgens für ein Fotoshooting in der Londoner Square Mile aufzustehen.

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